Intelligente IP-Videosicherheitslösungen

In Deutschland sind die Einbruchszahlen sowohl in Unternehmen als auch in privaten Häusern in den letzten fünf Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen, wie der Einbruch-Report 2016 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft belegt. Intelligente und flexible Videosicherheitslösungen sind deshalb mehr denn je gefragt. Damit werden nicht nur die Aufklärung im Schadensfall, sondern auch eine wirkungsvolle Prävention sowie lückenloser Schutz ermöglicht.

 (Bild: MOBOTIX AG)
(Bild: Mobotix AG)

Neben den Anforderungen nach einer hohen Bildqualität, Robustheit und Ausfallsicherheit können intelligente IP-Videolösungen durch den Einsatz von Sensorik und Alarmmanagement zusätzlich wirksam vor Gefahren

schützen.

 

Präventive Videosicherheitslösung mit intelligentem Alarmmanagement

 (Bild: Mobotix AG)
Zuverlässige Bewegungserkennung auch in kritischen Situationen, wie z.B. Schneefall
(Bild: Mobotix AG)

Alleine die Präsenz von Kamerasystemen zeigt in vielen Fällen schon abschreckende Wirkung. Dient die Kamera jedoch nicht nur als Bildgeber, sondern verfügt auch noch über einen leistungsfähigen Rechner und intelligente Softwareapplikationen, wird ein zuverlässiges Alarmmanagement ermöglicht. So lassen sich IP-Videolösungen, die mit einer Software zur Bewegungserkennung ausgestattet sind, auch zur Abwehr von Gefahren und zur Vorbeugung von Schäden nutzen. Zum Beispiel werden somit unautorisierte Eintritte auf einem Betriebsgelände früh erkannt: Betritt eine Person innerhalb eines definierten Zeitfensters das Gelände, startet die Kamera automatisch eine Lautsprecheransage und schaltet eine Zusatzbeleuchtung ein, um den unerwünschten Eindringling abzuschrecken. Hier sollte die Videolösung bewegte Objekte anhand ihrer Größe abhängig von der Position im Bild unterscheiden können. Durch den Einsatz einer 3D-Bewegungserkennung, wie dem MxActivitySensor 2.0, werden solche Fehlalarme deutlich reduziert. Für die Wirksamkeit und Praxistauglichkeit ist zudem entscheidend, dass Störeinflüsse wie durch Wind bewegte Bäume oder Kameramasten keinen Fehlalarm auslösen. Darüber hinaus kann ein intelligentes Alarmmanagement durch eine E-Mail oder via Telefonanruf den Besitzer oder einen Sicherheitsdienst benachrichtigen. Ist außerdem eine IP-Video-Türstation mit Gegenstelle in das Sicherheitskonzept eingebunden, lässt sich auch das Klingeln an der Tür, eine automatische Alarmierung oder eine Video-Benachrichtigung auf ein Mobiltelefon oder einen PC übertragen. Gleichzeitig können Nutzer aus der Ferne auf die Kamerabilder zugreifen. Dank dieser Informationen sind sie in der Lage, bei Auffälligkeiten schnell zu reagieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Auch Gefahren durch Überhitzung oder Brand können mit Hilfe intelligenter Videolösungen frühzeitig erkannt werden. Bei Über- oder Unterschreiten von definierten Temperaturgrenzen sowie bei einem schnellen Temperaturanstieg kann mit Thermaltechnologie eine automatische Alarmierung erfolgen. Dualkameras mit optischem und thermischem Sensor ermöglichen dadurch einen effektiven Objektschutz.

 



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