Smart Metering gewinnt an Bedeutung
Die ‚Initiative Pro Smart Metering‘ hat auf der Landesfachbereichstagung Elektrotechnik des Landesinnungsverbands für Elektro- und Informationstechnik Niedersachsen/Bremen am 31. August in Soltau auf die zunehmende Bedeutung von Smart Metering für elektrotechnische Betriebe hingewiesen. Grundlage bietet das Energiewirtschaftsgesetz. Der neue §40 verpflichtet Energieversorgungsunternehmen dazu, auf Kundenwunsch einen Tarif anzubieten, der einen Anreiz zu Energieeinsparung oder Steuerung des Energieverbrauchs setzt. Der EDL21- und EDL40-Ansatz steht dabei im Vordergrund: Durch die Nutzung internationaler Standards wie Wireless M-Bus oder dem KNX-Standard für die Hausautomatisierung sei das nationale EDL-System zukunftssicher in die europäische Standardisierung integriert. „Die politische Zielsetzung und Marktentwicklung klaffen noch auseinander“, betonte Herbert Brunner (Bild). Es gebe zwar klare Vorgaben seitens der Europäischen Union, dennoch hoffe die Bundesnetzagentur auf den marktgetriebenen Ansatz. Deutschland sei im europäischen Vergleich Schlusslicht. Dem Elektrohandwerk eröffnen sich neue Marktchancen. Der ‚Smart Meter‘ sei nur ein Anfang und biete eine Basis zu mehr Intelligenz im Gebäude bis hin zur Gebäudeautomation. Die Schnittstelle zwischen Smart Home und Smart Grid schaffe neue Möglichkeiten für die Elektrobranche.














