
ABB hat die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme der Födisch Gruppe bekannt gegeben, einem Entwickler von Mess- und Analyselösungen für den Energie- und Industriesektor. Mit der Akquisition möchte man das Angebot von kontinuierlichen Emissionsüberwachungssystemen (CEMS) ausbauen, so das Unternehmen. Die Födisch Gruppe erzielte 2023 mit etwa 250 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. Die Übernahme unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, wurden nicht bekannt gegeben.
Die Födisch Gruppe hat ihren Sitz in Markranstädt in Deutschland, wo sie eine 3.000m² große Produktionsstätte betreibt; sie unterhält weitere Standorte in Deutschland, den Niederlanden und China. Das Unternehmen bietet seinen Kunden umfassende Lösungen zur Bewältigung von Umwelt-, Prüf- und Zertifizierungsherausforderungen in verschiedenen Branchen. Die integrierten Analysensysteme unterstützen die kosteneffiziente Überwachung von Schadstoffemissionen und finden in Kraftwerken, Kehrrichtverbrennungsanlagen sowie der Papier-, Glas- und Zementindustrie Anwendung.
Das umfangreiche Angebot der Födisch Gruppe ergänzt das ABB-Portfolio von Mess- und Analyselösungen und erweitert dieses um zusätzliche kontinuierlich arbeitende Gasanalysatoren sowie um Staub- und Partikelmessungen. Dank des globalen Vertriebs- und Servicenetzes von ABB sollen Kunden von einem umfassenden Lösungsangebot profitieren, das dazu beiträgt, die weltweiten Herausforderungen in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit anzugehen.

















