Die Wärmepumpe macht unabhängig von Öl und Gas
Nicht nur hohe Energiepreise lassen viele Hausbesitzer nach Alternativen zu Öl und Gas suchen. Schlagzeilen bezüglich des Klimawandels und die Endlichkeit von Öl und Gas verstärken das Umdenken. Und Russland drohte mal wieder, Europa den Ölhahn zuzudrehen. Der Konflikt unterstreicht die Notwendigkeit, bei der Energieerzeugung unabhängiger von Importen zu werden.
Doch das viel dickere Ende kommt erst noch – wenn nämlich demnächst die Öltanks wieder gefüllt werden müssen oder im Frühjahr die Gasabrechnungen drastische Nachzahlungen fordern. Wer jetzt neu baut oder eine Sanierung seiner in die Jahre gekommenen Heizung plant, ist froh, wenn sein Fachhandwerker ihm eine Alternative zu fossilen Brennstoffen aufzeigt: die Wärmepumpe. Nicht nur zum Heizen und zur Warmwasserbereitung sind diese Geräte und Systeme gut, auch das kostengünstige Kühlen macht die Geräte für Bauherren und Modernisierer immer interessanter. Weltklasse-Athleten wie die Handball-Weltmeister Florian Kehrmann und Biathlon-Olympiasieger Michael Greis setzen in ihren Neubauten auf Wärmepumpen, die kostenlose und saubere Umweltenergie nutzen. Denn die Umwelt ist voller Kraft. Mit einer Wärmepumpe lässt sich ein großer Teil dieser in Luft, Wasser oder Erdreich gespeicherten Sonnenenergie als Heizwärme oder für die Warmwasserbereitung nutzen. Wirtschaftlich sinnvoll ist eine solche Anlage allemal. Die Gewinnung von Wärmeenergie funktioniert selbst noch bei Außentemperaturen von -20°C. Auf das Jahr hochgerechnet senkt die Wärmepumpe in der Regel die Heizenergiekosten gegenüber einer herkömmlichen Heizung um bis zu 50%. Bei einem solchen Einsparpotenzial haben sich die Investitionskosten für eine Anlage bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Auch die Bundesregierung will, dass mehr Wärmepumpen installiert werden – und gibt Geld dazu. Bis zu 3.000E Zuschuss aus dem Marktanreizprogramm zur Förderung Erneuerbarer Energien gibt es pro Wärmepumpenanlage.













